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 Bereits zum zweiten Mal fand die Hauptverwaltungssitzung in hybrider Form statt. Über 30 Gäste und Bezirksverbände konnten im großen Saal des Justizpalasts anwesend sein oder online über die Videokonferenzanlage teilnehmen, welche erneut freundlicherweise vom Justizministerium zur Verfügung gestellt wurde. Obwohl dieses Format sehr gut funktioniert, hegen doch alle Beteiligten die Hoffnung, die nächste Sitzung wieder komplett in Präsenz abhalten zu können.

Unsere Vorsitzende, Frau Claudia Kammermeier, sprach der neuen Vorsitzenden des Bezirksverbands München, Frau Cornelia Jahrstorfer, ein besonderes Willkommen aus und bedankte sich für die Übernahme.

Das aktuelle „Geschäftsjahr“ betrug ca. acht Monate und war erneut von zahlreichen Gesprächen, unter anderem mit Herrn Staatsminister Eisenreich, sowie intensiver Jugendarbeit geprägt. Über die Schwierigkeiten der letzten Haushaltsverhandlungen, insbesondere in Zusammenhang mit der Pandemie, wurde schon im Kurier berichtet.

Im Bereich der Kasse des Verbands musste eine Neuwahl durchgeführt werden. Frau Kammermeier und alle weiteren Vorstandsmitglieder sind sehr glücklich darüber, dass sich Frau Eva Schütt vom Bezirksverband Regensburg als erfahrene Rechtspflegerin und langjährige Verbandskollegin bereiterklärt hat, für die verbleibende Wahlperiode zur Verfügung zu stehen.

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Die weiteren Themen drehten sich insbesondere um die zunehmende Digitalisierung und die damit bevorstehenden Herausforderungen für die Justiz. Zahlreiche Amtsgerichte pilotieren bereits in den verschiedenen Fachbereichen die elektronische Akte, welche nun in großen Schritten in zunehmend greifbare Nähe rückt. In diesem Zusammenhang möchte auch der Verband seine Digitalisierung vorantreiben. Herr Neuhäuser erläuterte hierzu den bevorstehenden Launch der neuen Website des bayerischen Verbands, welche sich dem Layout und Design der neuen Seite des Bundes Deutscher Rechtspfleger [LINK] annähern wird. Auch der digitale Beitritt wurde schon eruiert, welcher jedoch eine Satzungsänderung erforderlich macht.

Was den Social Media Auftritt betrifft, so sind weiterhin alle Bezirksverbände gerne aufgefordert, dem Vorstand geeignete Fotos und Stories weiterzuleiten.

Abstimmungen der Hauptverwaltung waren daneben nötig für die kommende Beitragserhöhung und Dynamisierung der Beiträge für die Mitglieder, welche der Verband nach Jahrzehnten konstant niedriger Beträge bei gleichzeitig stark gestiegenen Ausgaben und Abgaben an Dachverbände nicht länger aufschieben kann. Durch die Dynamisierung soll gleichzeitig der umständliche Prozess einer erneuten Anpassung der Beiträge (in großen Schritten) entfallen. Die Vorsitzende will die Mitglieder hierüber in einem gesonderten Schreiben informieren.

Wie bereits bei der letzten Hauptverwaltungssitzung beschlossen, hat sich der Bezirksverband Nürnberg erfreulicherweise bereit erklärt, den nächsten Delegiertentag vom 25.09. - 27.09.2024 auszurichten. Die Vorstandsmitglieder des Bezirksverbands Nürnberg, Frau Sonja Pözl und Frau Stefanie Nentwich, präsentierten hier bereits ihre Ideen und den geplanten Ort.

Die allgemeine Zustimmung war sehr groß, der Verband freut sich bereits darauf und hofft auf zahlreiche Anmeldungen.