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Erste virtuelle Hauptverwaltungssitzung nach erneuter Absage des Delegiertentages

Nun musste auch der am 28./29 Oktober 2020 geplante Ersatzdelegiertentag des VERBANDES Corona-bedingt abgesagt werden. In der stattdessen angesetzten virtuellen Hauptverwaltungssitzung wurde beschlossen, wenigstens die beabsichtigte Vorstandswahl – nun als Briefwahl – durchzuführen. Zudem wurde dem amtierenden Landesvorstand sowie dem Kassenführer hinsichtlich der bisherigen Haushalts- und Kassenführung Entlastung erteilt. Zugestimmt wurde auch einem Positionspapier zum Homeoffice, welches die aktuelle Verbandsmeinung zu diesem Thema darstellt.

Ein besonderer Dank gebührt dem Bezirksverbandsvorsitzenden Daniel Herdegen mit seinem Regensburger Team, die sich nun zum zweiten Mal - leider vergeblich - viel Mühe zur Vorbereitung der Delegiertentage gaben.

Einig waren sich die Teilnehmer der Sitzung dahingehend, dass die vorgesehene Einführung einer Haushalts- und Beitragsordnung verbunden mit einer Beitragserhöhung und der entsprechenden Satzungsänderung verschoben werden sollen.

Von der stv. Vorsitzenden Claudia Kammermeier wurden aktuelle Themen, u.a. die Konzentration von Insolvenzgerichten in Bayern, die amtsangemessene Besoldung der Rechtspfleger und der Einfluss künstlicher Intelligenz (KI) auf künftige Gerichtsentscheidungen angesprochen. Zu diesen fand ein reger Meinungsaustausch statt.  Auch dem zu wählenden neuen Landesvorstand wird die Arbeit demnach nicht ausgehen.

An der Sitzung waren auch einige Kandidaten für den neuen Landesvorstand beteiligt, welche die Gelegenheit zur Vorstellung nutzten. Erfreut zeigten sich die Sitzungsteilnehmer über die vielen Beitritte von Studierenden zum VERBAND.

Landesvorsitzender Peter Hofmann betonte in seinem Schlusswort, dass die steigenden Mitgliederzahlen einmal mehr für die Notwendigkeit der Verbandsarbeit sprächen. Ihm sei wegen der gefundenen Kandidaten für den künftigen Landesvorstand nicht bange um die Zukunft des VERBANDES. „Wir können sehr positiv in die Zukunft gehen“, so der Vorsitzende. Auch wünschte er sich eine Präsenzveranstaltung in der man sich wieder begegnen könne.