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Bayerische Kollegin übernimmt kommissarisch die Stelle in der Bundesleitung des BDR

Die bisherige Geschäftsführerin Antje Keilhaue aus Sachsen-Anhalt hat ihr Amt als Geschäftsführerin des Bundes Deutscher Rechtspfleger (BDR) aus persönlichen Gründen niedergelegt. Mit Christine Hofstetter konnte diese für die Verbandsarbeit auf Bundesebene wichtige Funktion – zunächst kommissarisch – erfreulich schnell wiederbesetzt werden.

2020 06 18 Christine Hofstetter

In Bayern ist Kollegin Hofstetter keine Unbekannte. Die Würzburgerin arbeitet am dortigen Landgericht als Bezirksrevisorin und ist daneben als Vorsitzende des Bezirkspersonalrates bei dem Oberlandesgericht Bamberg auch freigestellt. In der bayerischen Verbandsarbeit hatte sie von der Schriftführerin bis zur derzeit stellvertretenden Landesvorsitzenden bereits verschiedene Funktionen inne. Als Mitglied des Hauptpersonalrats bei dem Staatsministerium der Justiz ist sie im Einsatz für die Belange aller Justizbediensteten. Auch auf Bundesebene konnte sie durch die Teilnahme an verschiedenen Präsidiumssitzungen sowie die Organisation eines Präsidiumstreffs in Würzburg bereits Erfahrungen sammeln.

Die Übernahme dieser schwierigen und sehr wichtigen Aufgabe auf Bundesebene ist mit einigem Aufwand verbunden. Der VERBAND gratuliert seiner stellvertretenden Vorsitzenden zu diesem Amt, wünscht ihr viel Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück. Die bayerischen Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger wissen sich im BUND sehr gut vertreten, zumal Claudia Kammermeier aus Raubling stellvertretende Bundesvorsitzende ist. Die Neuwahl der Bundesleitung samt Geschäftsführerin sollte eigentlich im September beim Rechtspflegertag in Berlin erfolgen. Dieser ist jedoch coronabedingt abgesagt.