2016 11 25 bavaria 1000x180x72dpi

Landesvorstand im Gespräch mit Frau Dr. Nicole Lang (StMFLH)

Der Landesvorstand des VERBANDES führte ein erstes Gespräch mit der neuen, für das bayerische Dienstrecht zuständigen Abteilungsleiterin Frau Dr. Nicole Lang, am Finanzministerium. Im Fokus stand das Tätigkeitsfeld des Rechtspflegers, verbunden mit der Forderung nach einer höheren Einstiegsbesoldung. Bei allem Verständnis für die vorgetragenen Argumente erteilte Frau Dr. Lang dem eine Absage, da die Rechtspfleger nicht die einzige Berufsgruppe mit dieser Forderung sind.

Claudia Kammermeier wies darauf hin, dass es für die Rechtspfleger nicht möglich ist sich modular zu qualifizieren, dies ist ausschließlich überwiegend in der Verwaltung tätigen Kollegen vorbehalten.

Landesvorsitzender Peter Hofmann trug die Verbandsforderungen der Haushaltseingabe 2019/2010 vor und erläuterte, dass mit den Zuwächsen der vergangenen Doppelhaushalte das ausgeglichen wurde, was man Jahrzehnte vorher versäumte. Nun geht es darum, neue Stellen für neue Aufgaben zu schaffen. Beispielhaft vorgestellt wurden die Vermögensabschöpfungsreform und das Datenbankgrundbuch. Frau Dr. Lang zeigte Verständnis für das Verbandsanliegen.

Stark diskutiert wurde auch die Nachwuchsgewinnung. Kerstin Fischer sprach die ungute Situation der auswärtigen Unterbringung von Studierenden an, bei der noch dazu die anfallenden Fahrtkosten nicht mehr erstattet werden, da hierfür eine Regelung fehlt. Dies bestätigte die Ministerialdirigentin mit dem Hinweis, dass eine entsprechende kostenrechtliche Regelung nicht geplant ist. Sie sieht hier die Anwärter selbst in der Pflicht sich zu kümmern, zumal die bayerischen Anwärter die am besten Bezahlten der Republik sind.

2018 10 04 rpfl besser stellen 600x450x72

v.l. Fischer, Kammermeier, Dr. Lang, Dangl, Hofmann

In der weiteren Diskussion waren sich alle Gesprächsbeteiligten einig, dass eine rasche Realisierung der Umzugspläne nach Pegnitz durch die dortige Schaffung ausgezeichneter Studienbedingungen vordringlich ist! Frau Dr. Lang wies ergänzend auf die Notwendigkeit von Schulbesuchen sowie die Nutzung moderner Medien bei der Nachwuchswerbung hin.