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Bei strahlendem Sonnenschein fand der diesjährige Rechtspfleger-Dämmerschoppen des Bezirksverbandes Coburg am 29. Juni 2018 statt. Der ehemalige Bezirksverbandsvorsitzende Karl-Heinz Zeibich übernahm die Begrüßung der zahlreichen Gäste aus Justiz und Politik, allen voran Staatsminister Prof. Dr. Winfried Bausback und sein Amtschef Prof. Dr. Frank Arloth. Begrüßt werden konnte auch der Landtagsabgeordnete Jürgen W. Heike, sowie der Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg Dr. Thomas Dickert und der Personalverantwortliche der bayerischen Justiz Dr. Carsten Schulz. Neben Generalstaatsanwalt Thomas Janovsky waren auch nahezu alle örtlichen Vorstände der Justizbehörden vertreten. Kollege Zeibich stellte auch die neue Vorsitzende des Bezirksverbandes Coburg, Frau Christa Oppel, vor. Zudem konnte er Kolleginnen und Kollegen aus Aschaffenburg, Würzburg und sogar aus Memmingen und Günzburg begrüßen.

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v.l. Dickert, Heike, Minister Bausback, Oppel, Arloth, Zeibich, Hofmann, Janovsky, Schulz

In seinem Grußwort wies Staatsminister Bausback darauf hin, dass es ihm gelungen sei, in seiner Amtszeit auf die beiden „wichtigsten Veranstaltungen“ der Bayerischen Justiz eingeladen worden zu sein; die „Richterschlachtschüssel in Schweinfurt“ und den „Rechtspfleger-Dämmerschoppen in Coburg“. Der Minister stellte die für die Justiz und den Rechtspflegerbereich erfolgreichen Haushaltsverhandlungen der vergangenen Jahre dar und stellte weiteren Bedarf für die Rechtspfleger fest.

Der Vorsitzende des VERBANDES Peter Hofmann bemerkte, dass von den Justizministern bisher nur Manfred Weiß den Dämmerschoppen besucht hat. Auch Hofmann lobte die erfolgreichen, gemeinsamen Anstrengungen von Ministerium und Verband zur Gewinnung von mehr Rechtspflegerstellen und Hebungen im Rahmen der Haushaltsverhandlungen. Wegen vielfältiger Aufgabenzuwächse werden aber auch weitere Rechtspflegerstellen benötigt. Der Landesvorsitzende wies auch darauf hin, dass vermehrt Klagen bezüglich der Studienbedingungen am Hochschulfachbereich in Starnberg an den VERBAND herangetragen werden. Diese nimmt der VERBAND sehr ernst und möchte hier zunächst „Ursachenforschung“ betreiben. Ein Studium, das sehr gut auf den künftigen Beruf vorbereitet und bei dem sich alle wohlfühlen, ist die beste Nachwuchswerbung, so der Landesvorsitzende.

Nach dem offiziellen Teil bot sich Gästen, Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, bei Coburger Bratwürsten, Bier, Kaffee und Kuchen noch bis in den lauen Sommerabend hinein mit dem Staatsminister und den anderen Gästen zwanglos ins Gespräch zu kommen.

Insbesondere das Thema der Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs lag allen am Herzen.