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Auf verschiedenen Wegen haben uns Meldungen über Probleme in Starnberg erreicht. Sie betreffen z.B. die Unterbringung außerhalb des Hochschulgeländes, die fehlende Erstattung der Reisekosten, Auflagen bei der Organisation von Festen und Veranstaltungen und einiges mehr. Deshalb hat der Verband Bayerischer Rechtspfleger – vertreten durch die stellvertretende Vorsitzende Claudia Kammermeier und die Jugend- und Studierendenbeauftragte Verena Neugebauer – und unterstützt durch den Studierendenvertreter der Hochschule Starnberg, Michael Förtsch, ein intensives Gespräch über die Situation an der Hochschule mit dem Justizministerium, dem Personalreferenten Christian Steib und seinem Mitarbeiter Matthias Bieberstein sowie Gerhard Hummer aus der Abteilung G für Aus- und Fortbildung, geführt.

Warum habt Ihr das Gespräch gesucht?

CK: Dieses Jahr hatten wir eine sehr hohe Anzahl an Studiumsabbrecher. Deshalb habe ich mich vor ein paar Monaten auf die Suche nach den Ursachen und natürlich nach möglichen Lösungen gemacht.

VN: Ich habe Gespräche mit vielen Studierenden geführt und vielfältige Sorgen und Probleme erfahren.

FM: Ich war froh dabei sein zu können und aus erster Hand die Situation in Starnberg schildern zu können.

 

Wie war das Gespräch?

FM: Wir konnten offen reden und uns wurde zugehört!

VN: Ich hatte auch den Eindruck, dass die Sorgen der Studierenden ernst genommen wurden.

CK: Ich bin mir sicher, dass wir Verbesserungen erreichen werden, wo Verbesserungen möglich sind.

 

Wie meinst Du das?

CK: Die hohen Anwärterzahlen und die Wohnungsmarktsituation in München und Umgebung sind leider nicht änderbar. Aber wie man damit umgeht, Erklärungen der Probleme und Transparenz der Entscheidungen, halte ich zB für verbesserungsfähig.

 

Welche Probleme konkret sind lösbar?

FM: Bei den strengen Auflagen hinsichtlich security und Versicherungen bei der Durchführung von Veranstaltungen hoffen wir, Erleichterungen zu erzielen. Für ein „Wir-Gefühl“, für Verständnis und Zusammenhalt unter den Studierenden sind gemeinsame Veranstaltungen wirklich wichtig.

VN: Bei der Erstattung der Reisekosten mauert das Finanzministerium. Aber allgemein kann das Klima sicherlich verbessert werden.

CK: Die Kommunikation und die Sensibilität im Umgang mit den Studierenden, das Eingehen auf die Ansprüche und Bedürfnisse der jungen Generation kann besser werden.

 

Wie geht es weiter?

VN: Wir haben jetzt weitere Gespräche vereinbart.

CK: Ich bin mir sicher, wir finden Lösungen. Wir bleiben jedenfalls dran!