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Landesvorstand trifft sich mit Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback

Im Vorfeld der Haushaltsverhandlungen erörterten Mitglieder des Landesvorstandes die Forderungen aus der Eingabe des VERBANDES zum Doppelhaushalt 2019/2020 mit Prof. Dr. Winfried Bausback. Dabei konnten wir große Übereinstimmung in der Zielsetzung erkennen, mehr und auch besser besoldetes Personal im Rechtspflegerbereich zu gewinnen.

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v.l. Hofstetter, Neugebauer, Hofmann, Santl, Kammermeier, Dr. Schmidt, Prof. Dr. Bausback, Hummer

Der Staatsminister stellte die Bemühungen des Ministeriums zur Nachwuchsgewinnung vor und hob dabei insbesondere die Beteiligung der Justiz an Ausbildungsmessen hervor. Landesvorsitzender Peter Hofmann wies darauf hin, dass es ebenso wichtig wäre die Attraktivität des Rechtspflegerberufes durch eine höhere Eingangsbesoldung sowie die Einrichtung ganzheitlicher Zuständigkeiten, wie im Nachlassverfahren geschehen, zu steigern.

Auch die Qualität des Studiums wirkt sich auf die Nachwuchsgewinnung aus, die ja vor allem von der Mundpropaganda lebt, so Hofmann. Hier führen die an und für sich erfreulich großen Anwärterzahlen zu Studienbedingungen, welche derzeit stark in der Kritik stehen. Der Hinweis auf den künftigen Hochschulstandort Pegnitz, an dem vieles besser werden soll, hilft den derzeit Studierenden nicht weiter, sondern wirkt eher demotivierend!

Laut Claudia Kammermeier ist es unbedingt notwendig Verbesserungen bei den Studienbedingungen zu finden und die allgemeine Stimmung zu heben. Einer ins Negative kippenden Stimmungslage müsse rechtzeitig vorgebeugt und entgegengewirkt werden. Justizminister Bausback erklärte, dass er es gerne gesehen hätte, wenn die Fahrtkosten der Studierenden bei auswärtiger Unterbringung erstattet worden wären. Dies falle jedoch in den Zuständigkeitsbereich der Finanz und bisherige Bemühungen des Hauses waren leider nicht erfolgreich.

Alle Gesprächsbeteiligten, darunter auch Frau Dr. Andrea Schmidt als Leiterin des Justizprüfungsamtes, waren sich einig, dass intensive Gespräche unter Einbeziehung von Studierendenvertretern und Schulleitung zu führen seien, um Handlungsmöglichkeiten zur Optimierung der Studienbedingungen zu finden.