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Dank BBB Ungleichgewichte bei Besoldungsgruppen A 10, A 11 und A 12 beseitigt

Aktuell befinden wir uns zum wiederholten Mal im Verfahren zur Änderung des Besoldungsgesetzes zur Übernahme des diesjährigen Tarifergebnisses auf Beamte. Das bayerische Kabinett hat kürzlich einem aktualisierten Gesetzentwurf zugestimmt. Die Besoldung wird rückwirkend zum 01.01.2017 um 2 % erhöht – aber mindestens um 75 Euro. Der ursprünglich vorgesehene Grenzbetrag von 3.200 Euro entfällt auf Initiative des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), da es sonst geringere Zuwächse in den Besoldungsgruppen A 10, A 11 und A 12 gegeben hätte. Eine weitere Erhöhung erfolgt zum 01.01.2018 um 2,3 %. Den bayerischen Beamten wird zusätzlich ein Einmalbetrag von 500 Euro ausbezahlt. Damit gehören die bayerischen Beamten mit ihrer Besoldung zu den Spitzenreitern im Ländervergleich.

Dies zeigt, dass es dem Freistaat aktuell gut geht. Bestätigt wird aber auch der Stellenwert, den der öffentliche Dienst und speziell die Beamtenschaft in Bayern genießt. Dies liegt vor allem an dem engen Kontakt der Berufsvertretungen, allen voran des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), zu den politischen Entscheidungsträgern. Ohne zu polarisieren wird in offenen und vertrauensvollen Gesprächen stets um tragbare Lösungen gerungen. Mit der stellvertretenden Vorsitzenden des BBB Claudia Kammermeier ist der VERBAND dabei immer beteiligt. Durch den Landesvorsitzenden Peter Hofmann haben wir auch eine zusätzliche Stimme im Hauptvorstand des BBB. Dadurch spielt unser relativ kleiner VERBAND im Reigen der großen Verbände, wie z.B. BLLV, BfG oder DPolG, mit.

Leider wird dieses Engagement unserer Verbandsspitze nach unserer Einschätzung von vielen Kolleginnen und Kollegen nicht honoriert. Diese nehmen zwar „Wohltaten“ gerne an, erkennen jedoch nicht, dass es letztlich darauf ankommt, dass jeder seinen Beitrag zur verbandspolitischen Tätigkeit leisten sollte und wenn auch nur durch seine Mitgliedschaft. Die zunehmende Individualisierung unserer Gesellschaft sowie der Rückgang des Gemeinwohlinteresses werden noch problematische Auswirkungen haben. Hier geht es schleichend nicht nur um die Auflösung der Berufsverbände, sondern damit auch um den Abbau von Personalvertretungen deren Mitglieder sich überwiegend aus den Verbänden rekrutieren.

Mit einer Aktion zur Werbung von Mitgliedern möchte der VERBAND dem entgegenwirken. Entscheidend ist die Einsicht jedes Einzelnen in die Sinnhaftigkeit des Verbandsengagements. Stärken Sie also unseren VERBAND durch Ihren Beitritt. Das dazugehörige Formular finden Sie auf der Website unter http://by.bdr-online.de/images/stories/download/Beitrittserklaerung-2015-09.pdf.