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Mit Wolfgang Lämmer (Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen) fand sich bei der Präsidiumssitzung des Bundes Deutscher Rechtspfleger (BDR) in Weimar überraschend schnell ein neuer Bundesvorsitzender, nachdem Peter Damm sein Amt zum 30.09.2010 niederlegte. Der Verband Bayerischer Rechtspfleger (VBR) gratuliert zur Wahl und wünscht dem „Neuen“ viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

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Der neue Bundesvorsitzende betonte, wie wichtig es sei, Informationen aus den Bundesländern zusammenzuführen und Handlungswege zu entwickeln.

Dies wurde bezüglich der Frage der Übertragung von Nachlasssachen auf die Notare, welche wohl in der geplanten Form auf Bundesebene nicht kommen wird, auch gleich angegangen. Ein Gespräch mit dem Deutschen Notarverein ist vorgesehen.

In vielen Bundesländern gibt es zur Zeit Überlegungen, die funktionellen Zuständigkeiten der Rechtspfleger weiter zu entwickeln. Hierzu soll eine Kommission mit bayerischer Beteiligung Ideen und Vorschläge unterbreiten, in die auch Ausbildungsfragen mit einfließen sollen.

im Bild: Peter Hofmann (l.) gratuliert dem neuen Bundesvorsitzenden Wolfgang Lämmer (r.) zur Wahl

Mit dem Votum für eine Teilnahme an der „Arge Justiz“ (AGJ) des Deutschen Beamtenbundes, wurde der Anfang einer justiziellen Zusammenarbeit auf Bundesebene gesetzt.

Den aus dem Gremium ausgeschiedenen ehemaligen Landesvorsitzenden Kurt Rosemann (Bayern) und Peter Reimers (Mecklenburg-Vorpommern) wurde für ihr Engagement gedankt. Besonders gewürdigt wurde der Einsatz von Thomas Kappl (Bundespatentgericht München) als wiedergewählter Präsident der Europäischen Union der Rechtspfleger (EUR).