2016 11 25 bavaria 1000x180x72dpi

Im Gespräch mit dem Arbeitskreis Finanzen, Bürokratie und Recht der Freien Wähler-Fraktion im Bayerischen Landtag, herrschte große Übereinstimmung mit dem Landesvorstand des Verbandes Bayerischer Rechtspfleger (VBR) in dem Ziel, vorhandene und bewährte Strukturen zu erhalten. Dies gelte sowohl für den Bereich der Insolvenzgerichte, als auch für die Überlegungen, die Nachlasssachen auf Notare zu übertragen. In beiden Fällen wäre der Verlust an Bürgernähe die Folge, wenn die Vorhaben umgesetzt werden sollten. Dies wird jedoch von manchen Politikern in Kauf genommen, konstatierte Landesvorsitzender Peter Hofmann.

2010-11-09_fw-arbeitskreis

im Bild v.l. MdL Mannfred Pointner, Robert Schmid, Christine Hofstetter, Peter Hofmann, MdL Florian Streibl

Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Christine Hofstetter und Robert Schmid erläuterte er den aktuellen Status und die Tätigkeitsbereiche des Rechtspflegers. Bei den wichtigsten Verbandsanliegen, angefangen bei der Notwendigkeit zusätzlicher Planstellen, bis hin zu dem Wegfall der Richtervorbehalte in Nachlass- und Handelsregistersachen, trafen die Ausführungen auf großes Interesse bei den Gesprächspartnern. Besonders bei der Verbandsforderung nach dem Wegfall des Richtervorbehalts in Nachlasssachen wunderten sich die Abgeordneten Florian Streibl und Mannfred Pointner, dass dies nicht schon längst umgesetzt werde, da hier sehr schnell einige Richterstellen zugunsten anderer Tätigkeiten einzusparen wären, ohne jemanden weh zu tun.

Man sollte weiterhin im Gespräch bleiben, erklärte MdL Florian Streibl bei der Verabschiedung.